Die richtigen Geräte
Wenn der eigene Garten groß genug ist, dass einige Gerätschaften zu seiner Pflege notwendig sind, dann ist ein Gartenhaus der richtige Aufbewahrungsort. Das Gartenhaus kann aber auch gut mit einem Sitzplatz im Grünen verbunden werden. Manchmal ist sogar der Wasser- und Stromanschluss möglich, und ein Gartengrill lässt dann kaum noch lange auf sich warten.
Zunächst gilt es, die örtlichen Bauvorschriften zu beachten. Es kann sein, dass da nur eine bestimmte Größe erlaubt ist. Sonst ist eine Baugenehmigung fällig. Das ist zwar meist auch kein Problem, vor allem, wenn auch in der Nachbarschaft schon Gartenhäuser stehen, aber es verteuert die Angelegenheit.
Das Gartenhaus selbst bauen, das geht am einfachsten mit einem Bausatz vom Bau- oder Gartenmarkt oder auch vom Händler im Internet. Meist bekommt man auch die nötigen Informationen mitgeliefert, wie der Untergrund zu gestalten sei.
Material?
Holz, Stahl- oder Aluminiumblech? Eine wichtige Frage, die sich nicht zuletzt daran orientiert, ob man den Aufwand zur Holzpflege treiben will. Denn Holz muss gepflegt werden. Stahl und Aluminium sind da anspruchslos.
Der Untergrund muss eben sein und beispielsweise aus Betonplatten bestehen. In jedem Falle sollte ein Holzhaus nicht direkt mit der Erde in Verbindung stehen. Früher oder später fault es sonst. Doch auch auf einem Untergrund aus Betonplatten oder auch auf einer betonierten Fläche sollte es nicht direkt stehen. Ein kleiner Zwischenraum sorgt dafür, dass Regenwasser nicht in das Holz eindringen kann. Auch wenn das Holz imprägniert ist, würde es früher oder später faulen.
Wer das Gartenhaus von Grund auf selbst bauen möchte, greift in der Regel zum Holz als Werkstoff. Auf ausreichende Stabilität sollte man achten. Das Dach muss im Winter die Schneelast tragen, und das Gartenhaus sollte fest verankert sein, damit es auch einem Sturm standhält. Auf imprägniertes Holz kann man getrost verzichten und stattdessen das Gartenhaus mindestens zwei Mal streichen. Auf diese Weise sind auch alle Schnittkanten geschützt, die man auch bei imprägniertem Holz nachbehandeln müsste.
