Wenn man in Erwägung zieht, einen Mauerdurchbruch in seinen vier Wänden vorzunehmen, sollte man umsichtig vorgehen. Sehr wichtig dabei ist, dass man genau informiert ist, ob die Wand, die durchgebrochen werden soll, ein tragendes Element ist. Hierüber gibt die Aufschluss. Derjenige, der Erfahrungen aus dem Baugewerbe mitbringt, wird aus den Bauzeichnungen lesen können, um welche Art Wand es sich handelt.
Wenn man von Haus aus nicht in der Lage ist, Bauzeichnungen zu lesen, ist Vorsicht geboten, denn ein Durchbruch einer tragenden Wand kann fatale Schäden verursachen.
In so einem Fall sollte immer ein zugelassener Architekt zu Rate gezogen werden. Dieser kann genau berechnen, welche baulichen Maßnahmen getroffen werden müssen. Diese Arbeiten können von unterschiedlicher Art sein. Zum einen kann es erforderlich sein, dass sogenannte Streben und Stützen abgefangen werden müssen, zum anderen muss die Beschaffenheit eines evtl. vorhandenen Gebälks geprüft werden. Handelt es sich um ein altes Haus mit Holzbalken, müssen Berechnungen nach speziellen Formeln vorgenommen werden.
Hat der Architekt all diese Kriterien durchgerechnet und das “grüne Licht” gegeben, kann mit dem Mauerdurchbruch begonnen werden.
Die Arbeiten in Eigenregie bringen auch dann noch erhebliche Risiken mit sich. Wer sich also nicht im Klaren ist, ob er die Hausveränderung wirklich als Hobbyhandwerker durchführen kann, sollte mit den Arbeiten eines Mauerdurchbruchs eine Fachfirma beauftragen, die dann auch mit Gewährleistung hinter den Arbeiten steht.
